G7 nimmt Nordkoreas Krypto-Hacks ins Visier: Auswirkungen auf Bybit und den Kryptomarkt
Die G7-Staaten werden sich beim nächsten Gipfel mit Nordkoreas Nutzung von Krypto-Hacks zur Finanzierung seines Waffenprogramms befassen. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf Plattformen wie Bybit und den gesamten Kryptomarkt haben.
G7 will sich bei kommendem Gipfel mit Nordkoreas Krypto-Hacks befassen
Die G7-Staats- und Regierungschefs werden sich beim nächsten Gipfeltreffen mit der Ausnutzung von Krypto-Hacks durch Nordkorea zur Finanzierung seines Waffenprogramms befassen. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund eskalierender geopolitischer Spannungen und zunehmender Beweise für die Cyberkriegsfähigkeiten Pjöngjangs statt.
Nordkoreanische Cybereinheiten haben durch ausgeklügelte Angriffe, darunter hochkarätige Angriffe auf Axie Infinity und Bybit, Milliarden gestohlen. Die sich vertiefenden Beziehungen des Regimes zu Russland und die fortschreitende technische Kompetenz haben bei westlichen Beamten Alarm ausgelöst.
Die Gespräche werden sich auf Strategien zur Eindämmung dieser durch Kryptowährungen finanzierten Bedrohungen konzentrieren, insbesondere im Hinblick auf internationale Sicherheitsbedenken und die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der G7.
Deutsche Behörden beschlagnahmen 34 Millionen Euro von Krypto-Geldwäsche-Drehscheibe eXch
Deutsche Behörden haben eXch, einen Krypto-Tauschdienst, der angeblich im Zentrum globaler Cyberkriminalität stand, zerschlagen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Bundeskriminalamt beschlagnahmten 34 Millionen Euro in digitalen Vermögenswerten sowie acht Terabyte an Betriebsdaten – dies ist die drittgrößte Krypto-Beschlagnahme in Deutschland.
Der On-Chain-Ermittler ZachXBT verband eXch mit großen Hacks, darunter die Bybit-Ausnutzung und den Diebstahl von 243 Millionen US-Dollar von Genesis Creditor. Die Plattform operierte seit 2014, ohne gestohlene Vermögenswerte einzufrieren oder mit Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten.